Unhyeongung Palast und Bukchon

Ganz in der Nähe von der U-Bahnhaltestelle Anguk befindet sich der kleine Unhyeongung Palast. Er wurde 1864 errichtet und ist zwar wesentlich kleiner als die anderen Paläste, aber der Eintritt ist frei und es sind viel weniger Touristen unterwegs, sodass man sich in Ruhe alles anschauen kann. Während des chinesischen Neujahrsfestes kann man dort u.a. an traditionellen koreanischen Spielen teilnehmen, Talismane herstellen und Reiskuchen zubereiten.




Einen kurzen Spaziergang entfernt liegt das Hanok-Dorf Bukchon. Die traditionellen Häuser, Hanok, wurden früher aufgrund der Nähe zu den Palästen von Aristokraten bewohnt und sind ein Beispiel für ein 600 Jahre altes urbanes Umfeld. Heute befinden sich dort traditionelle Teehäuser, Restaurants, Gasthäuser und ein Kulturzentrum. Jedes Hanok hat seinen eigenen, individuellen Charme und die verwinkelten Gassen sind sehr atmosphärisch. Das Viertel gehört zu meinen liebsten Orten in Seoul und ist eine definitive Reiseempfehlung!! 😉








Jeju Ossuloc Green Tea Museum

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Auf Jeju befindet sich das Osulloc Green Tea Museum, was als Grünteeliebhaber erstmal verlockend klingt. Ossuloc ist eine Grüntee-Marke, die in Korea sehr beliebt ist und für hohe Qualität steht. Im Museumsgebäude befand sich im Eingangsbereich eine historische Tassenkollektion und dann war man aber auch schon direkt im Osulloc-Shop mit angrenzendem Cafe. Unter Museum hatten wir uns natürlich etwas anderes vorgestellt, der Besuch hat sich aber trotzdem gelohnt, da der angrenzende Garten sehr schön angelegt und die Architektur ebenfalls ein Erlebnis war. 🙂

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How to Korea #7: Grüntee Feld
Da wir bereits am Parkplatz vor dem Museumsgelände auf einige Touristen gestoßen sind, hatten wir die schlaue Idee mit der letzten Station, dem Grüntee Feld, anzufangen, da dort gerade niemand war. Also rein ins saftige Grün und Fotosfotosfotosfotos. 20 min später, als wir fertig waren, haben wir dann beim Verlassen der Felder das „Vorsicht Schlangen“-Schild bemerkt. Das erklärte natürlich auch, warum niemand im Feld wild herumfotografiert hat … so wie wir. 😉

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Kirschblütensaison

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Die Kirschblütensaison in Korea könnte man passender als Selfie-Saison bezeichnen. Es ist praktisch unmöglich die Kirschblüten zu fotografieren ohne eine Selfie-Photobomb im Bild zu haben. Während dieser Zeit sind Radtouren und Picknicke entlang des Hangangufers oder am See im Songpa Naru Park in Jamsil sehr beliebt. Ironischerweise ist die Kirschblüzensaison in Korea die bevorzugte Reisezeit für Japaner. Das sagt viel darüber aus, wie wunderschön hier die Kirschblüte blüht. :))

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How to Korea #6: 미세먼지 – Misemonji/Feinstaub/Yellow Dust
Ein weniger schönes Naturphänomen im Frühling ist der, mit Schwefel und anderen giftigen Stoffen belastet, gelbe Feibstaub der aufgrund starker Umweltverschmutzung aus China herübergeweht wird. An Bushaltestellen wird angezeigt wie hoch die momentane Luftverschmutzung ist. Ohne Atemschutzmaske sollte man das Haus lieber nicht verlassen, die Fenster geschlossen halten und Joggen am Fluss ist vermutlich auch nicht die bester Idee. Ich hatte zum Glück keine Probleme mit der Atmung, allerdings ständig gerötete, juckende Augen ;(.

Das ist kein Nebel, kein Smog, so sieht der gelbe Feinstaub „in action“ aus … 😷

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Han River

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Der Hangang ist ein beliebter Rückzugsort der Koreaner. Am Fluss befinden sich viele Parks, Restaurants, man kann Fahrräder ausleihen, es wird musiziert, gepicknickt, gacampt (ja, MIT Zelt) oder man geht einfach Spazieren. Das Praktischste ist, dass man von jeder Stelle aus per Lieferdienst jedes erdenkliche Essen bestellen kann und es einem direkt an den Fluss gebracht wird. 🙂

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How to Korea #5: Komplimente
„Dein Gesicht ist so groß wie eine Faust!“ – dieser Satz wird klingt zwar nach „einem Gesicht zum reinschlagen“, ist hier aber tatsächlich nett gemeint. Der koreanische Schönheitsstandard ist nämlich deutlich anders: schön ist u.a. ein kleines Gesicht und helle Haut. Letzteres ist für mich persönlich sehr entspannend, denn im Gegensatz zu Deutschland werde ich nicht ständig gefragt, ob ich krank sei, sondern bekomme Komplimente für meinen Teint 😉 Der Umgang mit Komplimenten ist ebenfalls anders … sagen wir direkt. Eine der ersten Fragen ist meistens: „Ist deine Augenfarbe echt?“, „Darf ich deine Wimpern anfassen?“ oder es wird einem einfach ohne Vorwarnung auf den Nasenrücken geklopft um zu prüfen, ob sie „echt“ ist. Beliebt sind auch Starvergleiche: mir wurde schon des öfteren gesagt, dass ich wie Scarlett Johansson aussehen würde (LOL). Das liegt aber wohl weniger an der tatsächlichen Ähnlichkeit, sondern an der Tatsache, dass die „Avengers“ hier sehr angesagt sind, ich rote Haare und nicht-braune Augen habe. 😉

 

Campus

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Unsere Universität, 덕성여자대학교 wurde 1920 gegründet und liegt im Norden Seouls, im Hintergrund befinden sich die Berge Bukhan und Dobong. Meine Kommilitonen behaupten zwar, dass der Campus für koreanische Verhältnisse sehr klein sei, um vom einen Ende zum anderen zu gelangen braucht man allerdings schon gute 10 Minuten. Sehr praktisch sind auch die 3 Cafés zum Prokrastinieren und das Fitness Center, welches wir kostenlos besuchen dürfen. 🙂

Letzte Woche hatten wir Midterms, so genannte Zwischenprüfungen. Eine Unart des koreanischen Bildungssystems … 😉 d.h. es wurde viel gelernt, viel Kaffee getrunken, wenig geschlafen, gut bestanden und wieder viel getrunken, diesmal aber Soju statt Kaffee. 

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Und hier noch ein kleiner Food-Shot, weil der Minimacaron einfach zu süß ist 😉

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Gyeongbokgung

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Letztes Wochenende zeigte mir Gyuwon den Gyeongbokgung Palast. Er wurde 1395 fertiggestellt und diente als größter Königspalast für die Herrscher der Joseon-Dynastie. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Palast größtenteils niedergebrannt und zerstört, seit 1989 wird er aber rekonstruiert und soll wieder komplett wiederaufgebaut werden.
Der Palast ist atemberaubend schön und wirkt zugleich surreal deplatziert mit den Wolkenkratzern im Hintergrund. Gyuwon kannte viele Anekdoten und es hat sehr viel Spaß gemacht gemeinsam eine kleine Zeitreise durch den Palast zu machen! 🙂

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Patbingsu wird während des Sommers wohl mein Hauptnahrungsmittel … 😀

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Alien Registration

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Möchte man in Korea länger als 90 Tage bleiben, muss man eine Alien Registration Card beantragen, eine Art Personalausweis für Ausländer. Manchmal fühlt man sich wirklich wie ein Alien hier, da es nicht viele Ausländer in Seoul gibt. Man kann sich vorab online einen Termin buchen (und 3 Wochen warten) oder in liebenswerter Gesellschaft kommen und die 4-stündige Wartezeit unten im Cafe mit literweise Kaffee, Matcha-Latte und Tee überbrücken. 😉 Ich empfehle natürlich Zweiteres! 😀

Diese Woche wurde es hier endlich warm, die Märkte sind voller und man merkt, dass der Frühling in der Luft liegt!

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How to Korea #4: Gestik und Mimik
Die Mimik und Gestik der Koreaner unterscheidet sich stark von der deutschen. Den Vogel zeigen bedeutet hier, dass man schlau ist. Der Scheibenwischer wird benutzt, wenn man über das Gesicht redet. Augenrollen kennen die Koreaner auch nicht und es sieht sehr lustig aus, wenn sie es zu ersten Mal ausprobieren. 😀 Wenn man jemanden herbeiwinken möchte, tut man dies mit nach unten geneigter Hand, andersherum ist es sehr unhöflich. Den Mittelfinger sollte man hier besser vermeiden … (außer extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen, das muss jeder für sich selbst wissen … naja, wie auch immer ;))

 

Myeongdong

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Myeongdong ist DER Einkaufsbezirk in Seoul. Die Atmosphäre dort ist allerdings eher wie auf einem Festival: aus jedem Laden donnert einem K-Pop entgegen, es riecht überall nach Köstlichkeiten von den Straßenständen und in der Menge wird gedrängt und gerempelt. Ajummas sind besonders gerne mit Trolleys unterwegs und kaufen im Beast-Mode ein, als ob es kein Morgen gäbe. 😀 Nicht gerade die besten Rahmenbedingungen für rationale Kaufentscheidungen, aber einen Riesenspaß hatten wir trotzdem!

 

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How to Korea #3: Gesundheitscheck
Für den Aufenthalt im Studentenheim wird jedes Semester ein Gesundheitscheck verlangt. Man wird gemessen, gewogen und auf Tuberkulose untersucht. Gut, dass der Arzt Englisch sprechen konnte …
„You English?“
„Yes.“
„Put off your clothes.“
„Excuse me?“
„Put off your clothes!!“
„No!“
„Yes!!“
„Everything?“
„YES!!!!“
„Nooooo!!“
Er fand es lustig, ich nicht. Zum Glück haben wir einen Kittel zum Überziehen bekommen und man wurde vom Arzt „nur“ gegen das Röntgengerät gepresst. 😀

Besco Coffee

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Durch einen sehr zwielichtigen Durchgang gelangt man mit dem Aufzug in das Besco Coffee. Mit Vorhängen sind kleine Séparées abgetrennt in denen man gemütlich und ungestört sitzen und sich ausruhen kann. Während ich Jiyea bei ihren Deutsch-Hausaufgaben geholfen habe, vergaß ich beinahe wo ich bin.

Glubsch-Selfie für Mami <3

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How to Korea #2: Bus fahren
An der Haltestelle stellen sich alle in einer Reihe auf um nacheinander in den Bus einzusteigen. Klingt erst einmal ganz ordentlich, ABER sobald Ajummas (kleine ältere Frauen mit Dauerwelle, Sneakern mit silberner Schlangenlederoptik und Outdoorkleidung) aussteigen wollen wird man ohne Rücksicht auf Verluste aus dem Weg geschubst. Nicht zur Seite geschoben sondern mit Gewalt weggedrängt. Diese Nötigung im Straßenverkehr ist hier anscheinend ganz normal, also nicht erschrecken. ;D

Arario Museum – in SPACE

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Das Arario Museum ist Jiyeas Lieblingsort in Seoul. Es wurde von Kim Swoo Geun entworfen, der zu Koreas renommiertesten Architekten gehört. Das Gebäude war zunächst sein Studio, seit 2014 befindet sich darin das Arario Museum. Zuuufällig ist er auch der Architekt unserer Duksung Universität mit Koreas schönstem Campus, was ich durchaus bestätigen kann, aber dazu an einer anderen Stelle mehr …

Ausgestellt wurden u.a. Arbeiten von: Andy Warhol, Neo Rauch, Osang Gwon, Damien Hirst, Cindy Sherman, Keith Haring, Kohei Nawa, Hyung Koo Kang und Jörg Immendorff um mal etwas Namedropping zu betreiben. 😉

Begleitet wurden wir von Ujin, ihr einzigartiger Humor ist beste Unterhaltung! 😀 😀
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Food-Selfie für Jojo: Tteokbokki 😀

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